{"id":3745,"date":"2019-09-07T15:49:58","date_gmt":"2019-09-07T13:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.milkandhealth.com\/?p=3745"},"modified":"2020-06-11T15:30:59","modified_gmt":"2020-06-11T13:30:59","slug":"fettsaeure-in-demeter-milch-europaweit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.milkandhealth.com\/de\/2019\/09\/07\/fettsaeure-in-demeter-milch-europaweit\/","title":{"rendered":"Fetts\u00e4ure in Demeter-Milch \u2013 europaweit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sieht die Milchfettzusammensetzung aus\nbiologisch-dynamischer Herkunft aus? Einheitlich oder gibt es regionale\nUnterschiede? Es wurden verteilt \u00fcber West-, Mittel- und Nord-Europa \u00fcber 168\nMilchproben von 41 Demeter-Betrieben gesammelt (Baars et al., 2019). Die Frage\nwar, wodurch Unterschiede innerhalb Demeter-Milch entstehen und mit welchen Umweltfaktoren\ndie Unterschiede zu erkl\u00e4ren sind. Zus\u00e4tzlich wurden 2 x 10 gepaarte Molkereimischproben\nvon Demeter-Milch und konventioneller Milch mit einander verglichen, wobei die\nMolkereien in \u00e4hnlichen Regionen ihre Milch sammeln. Hier war die Frage, ob\nUnterschiede in der Zusammensetzung des Milchfetts sich auch europaweit zeigen\nlassen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Methodik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es brauchte dazu eine Charakterisierung der Wachstumsbedingungen\nund des Standortklimas der biologisch-dynamischen Betriebe. Dazu verwendeten\nwir Daten aus der Vegetations\u00f6kologie. Europaweit gibt es sehr unterschiedliche\nKlimazonen. Sie werden sichtbar in der Zusammensetzung der Baumarten und der Vegetation,\ndem Beginn des Fr\u00fchjahrswachstums, der Sommertrockenheit usw. Diese Klimazonen\nspiegeln die abiotischen Umst\u00e4nde wie Niederschlagsmenge und -verteilung \u00fcbers\nJahr, die absoluten Temperaturen im Winter, aber auch die Menge der\nSonneneinstrahlung. In Europa gibt es insgesamt 87 Klimazonen und f\u00fcr jede Zone\ngibt es langj\u00e4hrige Wetterdaten. Die Mittelwerte der 30-j\u00e4hrigen Klimadaten zu Niederschlag,\nSonnenstunden, L\u00e4nge der Vegetationsperiode, mittlere Tagestemperatur wurden f\u00fcr\njeden Hof ausgelesen (anhand Metzger et al., 2005; 2013). Hinzu kamen Lage des\nHofes in H\u00f6he \u00fcber dem Meer sowie L\u00e4ngen- und Breitengrad. F\u00fcr die statistische\nAuswertung konzentrierten sich die Klimazonen in drei Hauptregionen: die Atlantische,\nZentrale oder Voralpine Region (Tabelle 1). Mit Hilfe multivariater Statistik\n(Stepwise Linear Regression) wurden die 168 Milchproben und die 70 gemessene\nFetts\u00e4ure voneinander getrennt. Die Ergebnisse wurden mit den Hintergrunddaten und\nKlimadaten der Betriebe korreliert. In dem Vergleich zwischen gepaarten Molkereimischproben\nbiologisch-dynamischer und konventioneller Herkunft wurde getestet anhand einen\nT-Test (Tabelle 3). <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ergebnisse<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Klima-Unterschiede der drei Hauptregionen sind\ndargestellt in Tabelle 1. Betriebe in der zentralen Region sind am wenigsten\ngeeignet f\u00fcr ein durchgehendes Gr\u00fcnlandwachstum. Daf\u00fcr ist die Niederschlagsmenge\nim Sommer zu gering. Es sind eher die typischen Gemischtbetriebe, wobei in der\nFruchtfolge auch anderes Futter als Gr\u00fcnland und Gras zu Verf\u00fcgung steht. In der\nk\u00fcstennahen Region und vor allem in den Voralpen gibt es am meisten Regen.\nUnterschiede zwischen diesen beiden Regionen sind bedingt durch die niedrigeren\nTemperaturen in den Voralpen, vor allem im Winter, wodurch das Gr\u00fcnland sich im\nFr\u00fchjahr, wenn der Temperatur rasch ansteigt, sp\u00e4t, aber explosiv entwickelt.\nDie K\u00fcstenregion hat durch die L\u00e4nge der Saison gute M\u00f6glichkeiten, die K\u00fche\n\u00fcber l\u00e4ngere Zeit zu weiden, weil das Klima mehr ausgeglichen ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tabelle 1. Klimadaten und geografische Daten. Mittelwert der 41 Betriebe innerhalb der drei Hauptregionen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table alignleft\"><table><tbody><tr><td>\n  <strong>Geographie und Klima<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Atlantisch<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Zentral<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Vor-Alpine<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>P-Wert<\/strong>\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Betriebe (n)\n  <\/td><td>\n  11\n  <\/td><td>\n  12\n  <\/td><td>\n  18\n  <\/td><td>\n  &nbsp;\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  H\u00f6he (m \u00fcber dem Meer)\n  <\/td><td>\n  126 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  220 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  701 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  &lt;0.001\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Breitengrad (<sup>o<\/sup>N)\n  <\/td><td>\n  &nbsp;\n  52.319 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  52.451 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  47.805 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  &lt;0.001\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  L\u00e4ngengrad (<sup>o<\/sup>E)\n  <\/td><td>\n  8.092 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  12.466 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  9.728 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  0.000\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  L\u00e4nge der Saison (Tage\/Jahr)\n  <\/td><td>\n  259 <sup>c<\/sup>\n  <\/td><td>\n  224 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  239 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  &lt;0.001\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Niederschlag (mm\/Jahr)\n  <\/td><td>\n  748 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  641 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  1025 <sup>c<\/sup>\n  <\/td><td>\n  &lt;0.001\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Jahrestemperatur (<sup>o<\/sup>C)\n  <\/td><td>\n  9,0 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  8,1 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  7,9 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  0.005\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Sonnenschein (Stunden\/Monat)\n  <\/td><td>\n  25,2 <sup>a<\/sup>\n  <\/td><td>\n  30,3 <sup>b<\/sup>\n  <\/td><td>\n  33,0 <sup>c<\/sup>\n  <\/td><td>\n  &lt;0.001\n  <\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Unterschiedliche\nBuchstaben in einer Zeile bedeuten, dass die Werte sich signifikant\nunterscheiden<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die biodynamische Sommer- und Wintermilch zeigt &#8211; gemittelt\n\u00fcber alle L\u00e4nder \u2013 typische, vorhersehbare Unterschiede (Tabelle 2). Durch die\nWinterf\u00fctterung nimmt die S\u00e4ttigung der Fetts\u00e4uren zu, der Anteil einfach- und\nmehrfach unges\u00e4ttigter Fetts\u00e4uren nimmt damit ab. Im Winter fehlt vor allem die\nCLAs und ihre Vorstufen (C18:1t) in der Milch. In den Wintermonaten steigt\nmeistens auch die Menge an Kraftfutter pro Kuh und in Folge nimmt der Gehalt an\nn3-Fetts\u00e4ure ab (Baars et al., 2012). Der Einbruch im Winter gilt am st\u00e4rksten\nf\u00fcr das CLAs, weniger f\u00fcr die n3-FS.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tabelle 2. Gefundene Fetts\u00e4ure<\/strong>. <strong>Mittelwert und den Ratio Sommer\/Winter in der 168 Milchproben in die Sommer- und Wintermonate<\/strong> (<strong>Mittelwert (g\/100 g Fett)<\/strong> <strong>und Rate Sommer\/Winter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table aligncenter\"><table><tbody><tr><td>\n  <strong>FS Gruppen:<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Sommer (n=85)<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Winter (n=83)<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Sommer \/ Winter<\/strong>\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Ges\u00e4ttigte FS\n  <\/td><td>\n  69,1\n  <\/td><td>\n  74,7\n  <\/td><td>\n  \u22127%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Kurzkettige FS\n  <\/td><td>\n  7,6\n  <\/td><td>\n  6,9\n  <\/td><td>\n  9%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Mittellang FS\n  <\/td><td>\n  19,1\n  <\/td><td>\n  21,1\n  <\/td><td>\n  -8%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Einfach unges\u00e4ttigte FS (EUFS)\n  <\/td><td>\n  26,4\n  <\/td><td>\n  22,2\n  <\/td><td>\n  17%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  Mehrfach unges\u00e4ttigte FS (MUFS)\n  <\/td><td>\n  4,5\n  <\/td><td>\n  3,4\n  <\/td><td>\n  29%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  n3 FS\n  <\/td><td>\n  1,4\n  <\/td><td>\n  1,2\n  <\/td><td>\n  23%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  n6 FS\n  <\/td><td>\n  2,0\n  <\/td><td>\n  1,8\n  <\/td><td>\n  11%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  C18:1trans\n  <\/td><td>\n  3,8\n  <\/td><td>\n  1,9\n  <\/td><td>\n  84%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  CLA\n  <\/td><td>\n  1,6\n  <\/td><td>\n  0,7\n  <\/td><td>\n  100%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  n6\/n3 Verh\u00e4ltnis\n  <\/td><td>\n  1,5\n  <\/td><td>\n  1,6\n  <\/td><td>\n  \u221212%\n  <\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der multivariaten Analyse zeigt sich als st\u00e4rksten\nder genannte Unterschied zwischen der Sommer- und Wintermilch. Dar\u00fcber hinaus finden\nsich Unterschiede in Demeter-Milch entsprechend der drei Hauptregionen.\nSchwerpunkte in dem Milchfetts\u00e4uremuster der drei Regionen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>H\u00f6here Gehalte an kurzkettigem und geradzahligen, mittelkettigen\nges\u00e4ttigtem FS und niedrigere Gehalte an langkettigen ges\u00e4ttigten FS sind Merkmale\nder atlantischen Milch. <\/li><li>Voralpiner bildet h\u00f6heren Gehalten an CLA und ihren einfach\nunges\u00e4ttigten Vorl\u00e4ufern (C16:1t9 und C18:1t11), sowie mehr ungeraden\nlangkettigen und mehr ALA-n3. <\/li><li>Milch aus Zentraleuropa wies einen h\u00f6heren Gehalt an geradzahlig-langkettigen\nauf, an anderen trans einfach unges\u00e4ttigten FS (C18:1t9, C18:1t10) und einigen\nn6-Fetts\u00e4uren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Milch aus dem Laden\nDemeter-konventionell<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In f\u00fcnf verschiedenen L\u00e4ndern Europas wurden 10 gepaarte Proben im Laden beprobt. Es sind vor allem die h\u00f6heren Gehalte an verschiedenen trans-FS, die erh\u00f6hte n3-FS und das engere Verh\u00e4ltnis zwischen n6 und n3-FS, die den Herkunfts-Unterschied beschreiben (Tabelle 3). Es sind Hinweise darauf, dass die biologisch-dynamische Milch europaweit st\u00e4rker auf <a href=\"https:\/\/www.milkandhealth.com\/de\/2017\/07\/26\/entschieden-sie-sich-fuer-milch-von-weidekuehen\/\">Weidehaltung <\/a>basiert als konventionelle Milch, in Kombination mit geringeren Mengen an Kraftfutter in der Ration der K\u00fche. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tabelle 3. Vergleich Milch aus dem Laden. Signifikante Fetts\u00e4uren in gepaarten Sommermilchproben aus biologisch-dynamischer und konventioneller Herkunft aus f\u00fcnf Europ\u00e4ischen L\u00e4ndern (Mittelwert (g\/100g). <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table aligncenter\"><table><tbody><tr><td>  <\/td><td>\n  <strong>Biodynamisch<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Konventionell<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>P-Wert<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>Rate<\/strong>\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  <strong>Probenzahl (n)<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>10<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>10<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>&nbsp;<\/strong>\n  <\/td><td>\n  <strong>BD \/ Konv<\/strong>\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  C16:1t9\n  <\/td><td>\n  0,31\n  <\/td><td>\n  0,27\n  <\/td><td>\n  0,039\n  <\/td><td>\n  18%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  C18:1t11\n  <\/td><td>\n  1,82\n  <\/td><td>\n  1,23\n  <\/td><td>\n  0,021\n  <\/td><td>\n  48%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  C18:3c9c12c15 (ALA) (n3)\n  <\/td><td>\n  0,93\n  <\/td><td>\n  0,60\n  <\/td><td>\n  0,004\n  <\/td><td>\n  54%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  CLAc9t11\n  <\/td><td>\n  1,17\n  <\/td><td>\n  0,81\n  <\/td><td>\n  0,039\n  <\/td><td>\n  45%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  CLAt11c13\n  <\/td><td>\n  0,07\n  <\/td><td>\n  0,04\n  <\/td><td>\n  0,033\n  <\/td><td>\n  67%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  C20:5 (n3)\n  <\/td><td>\n  0,09\n  <\/td><td>\n  0,06\n  <\/td><td>\n  &lt;0,001\n  <\/td><td>\n  47%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  C22:5 (n3)\n  <\/td><td>\n  0,09\n  <\/td><td>\n  0,06\n  <\/td><td>\n  &lt;0,001\n  <\/td><td>\n  45%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  n6\/n3 \n  <\/td><td>\n  1,4\n  <\/td><td>\n  1,9\n  <\/td><td>\n  0,001\n  <\/td><td>\n  \u221228%\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  H\u00f6henlage der Molkerei (m)\n  <\/td><td>\n  286\n  <\/td><td>\n  285\n  <\/td><td>\n  0,983\n  <\/td><td>\n  &nbsp;\n  <\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlussfolgerung<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Biologisch-dynamische Milch zeigt die st\u00e4rkste Differenzierung der Milchfettqualit\u00e4t\ndurch Sommer- bzw. Winterf\u00fctterung.<\/li><li>Innerhalb der drei Hauptregionen Nordwesteuropas bestimmen die H\u00f6henlage\nder Betriebe, die Niederschlagsmenge im Sommer und die Sommertemperatur eine\nweitere Differenzierung der Milchfettqualit\u00e4t. Hohe Sommertemperaturen und\ngeringere Niederschlagsmengen in den zentralen Teilen Europas f\u00fchren auf\nbiologisch-dynamischen H\u00f6fen zu einer verringerten Grasaufnahme und deren\nErsatz durch andere Futterkomponenten, wie Silomais. <\/li><li>Die biodynamische Milch enthalt h\u00f6here Gehalte an n3-Fetts\u00e4ure und wird in\nVergleich zu konventioneller Milch gr\u00f6\u00dftenteils aus Gras und Raufutter statt aus\nSilomais und Kraftfutter gemolken. Dies zeigt das Fetts\u00e4uremuster. Die voralpine\nMilch bildet die g\u00fcnstigste Milchfetts\u00e4urezusammensetzung im Hinblick auf die Gesundheitsf\u00f6rderung.<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sieht die Milchfettzusammensetzung aus biologisch-dynamischer Herkunft aus? Einheitlich oder gibt es regionale Unterschiede? Es wurden verteilt \u00fcber West-, Mittel- und Nord-Europa \u00fcber 168 Milchproben von 41 Demeter-Betrieben gesammelt (Baars et al., 2019). 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