{"id":6320,"date":"2021-10-12T13:02:08","date_gmt":"2021-10-12T11:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.milkandhealth.com\/?p=6320"},"modified":"2021-10-12T13:02:12","modified_gmt":"2021-10-12T11:02:12","slug":"fuer-manche-kuehe-ist-immer-winter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.milkandhealth.com\/de\/2021\/10\/12\/fuer-manche-kuehe-ist-immer-winter\/","title":{"rendered":"F\u00fcr manche K\u00fche ist immer Winter"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Take home message<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das Logo \u201eWeidemilch\u201c ist noch keine Garantie f\u00fcr eine andere, verbesserte Fetts\u00e4urezusammensetzung.<\/li><li>Anhand einiger wichtiger Fetts\u00e4ureindikatoren unterscheidet sich die durchschnittliche Sommermilch aus den Niederlanden kaum von der aus dem Winter. Das liegt daran, dass die K\u00fche viel konserviertes Winterfutter und Kraftfutter zu sich nehmen, wenn sie sich nachts im Stall aufhalten. Manchmal steht ihnen so viel Winterfutter rund ums Melken zu Verf\u00fcgung, dass sie sich lieber drinnen schon satt fressen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fetts\u00e4uren in niederl\u00e4ndischer Milch<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Universit\u00e4t Wageningen untersuchte den Fetts\u00e4uregehalt von Trinkmilch (Pacheko et al., 2021). Von Mai 2017 bis April 2018 wurden w\u00f6chentlich Milchproben von 14 Molkereien entnommen. Diese Milch wurde gemischt, so dass ein durchschnittliches Bild niederl\u00e4ndischer Milch entstand. Die Milch wurde auf ihre Fetts\u00e4urezusammensetzung untersucht und zwei davon werden in diesem Artikel hervorgehoben: CLAc9t11, auch bekannt als Weide-CLA und C18:3c9c12c15 oder Alpha-Linolens\u00e4ure (ALA), eine essentielle Omega-3-Fetts\u00e4ure. Abbildung 1 zeigt den gleitenden Durchschnitt (= geometrisches Mittel oder Durchschnitt der letzten drei Messungen). Um den Verlauf noch besser zu sehen, wurde eine Regressionslinie durch die Punkte gezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/rollender-CLA-ALA-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6321\" srcset=\"https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/rollender-CLA-ALA-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/rollender-CLA-ALA-300x169.png 300w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/rollender-CLA-ALA-768x432.png 768w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/rollender-CLA-ALA-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/rollender-CLA-ALA.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Abb. 1. Rollender oder gleitender Durchschnitt von zwei Fetts\u00e4uren, der Weide-CLA (CLAc9t11) und der wichtigsten Omega-3-Fetts\u00e4ure im Milchfett (ALA = C18:3c9c12c15).12c15).<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man den Verlauf anschaut, sieht man den Anstieg des CLA-Wertes, wenn die Weidesaison anf\u00e4ngt und die K\u00fche Zugang zu frischem Gras bekommen. Woche 13 ist der 1. April, und von diesem Moment an steigt das CLA an. Wenn man genauer hinschaut, ist der Fr\u00fchjahrsanstieg noch schneller, mit einem leichten R\u00fcckgang ab Woche 23 (ca. 3. Juni), bevor er in Woche 35 (1. September) wieder auf den H\u00f6chststand ansteigt. Diese Nuance h\u00e4ngt sicherlich vom Wetter oder der Verf\u00fcgbarkeit von frischem Gras nach dem ersten Schnitt ab. Nach der Sommerspitze sinkt der CLA-Gehalt allm\u00e4hlich auf sein Winterniveau von unter 0,4 g\/100 g Fett. Der ALA-Gehalt schwankt um 0,5 und zeigt praktisch keinen saisonalen Effekt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vergleich mit Hof Dannwisch<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hof Dannwisch ist ein biologisch-dynamischer Milchviehbetrieb in Schleswig-Holstein, ca. 40 km n\u00f6rdlich von Hamburg. Die Milch dieses Unternehmens wurde in der Allergieforschung bei Kleinkindern und auch in sp\u00e4teren Studien an M\u00e4usen verwendet (Abbring et al., 2020). Zwischen 2008 und 2010 wurde eine monatliche Milchprobe zur Fetts\u00e4urebestimmung entnommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in Dannwisch gehen die K\u00fche zwischen dem 1. und 15. April ins Freie. Vergleicht man die CLA-Werte (Abb. 2), sieht man bis September und Oktober einen starken Anstieg des Weide-CLA. Danach (ab der November-Stichprobe) sinkt der Wert schnell wieder auf das Winterniveau von 0,5 bis 0,7. Da die vertikale Achse in Abbildung 2 aufgrund des hohen Sommerwertes weiter gestreckt wurde, verschwindet der Anstieg des Weide-CLA f\u00fcr die NL-Milch vollst\u00e4ndig. Die Perspektive des Anstiegs f\u00fcr NL-Milch (Abb. 1) \u00e4ndert sich daher deutlich, wenn man sie mit einer anderen Stichprobe vergleicht (Abb. 2). Der Anstieg von 0,40 auf 0,55 (von Winter zu Sommer bei NL-Milch) ist so gering, dass er in Abbildung 2 nicht mehr erkennbar ist. Zur Erinnerung: Die rote Linie in Abbildung 2 ist dieselbe wie die blaue Linie in Abbildung 1.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-CLA-NL-HD-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6324\" srcset=\"https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-CLA-NL-HD-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-CLA-NL-HD-300x169.png 300w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-CLA-NL-HD-768x432.png 768w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-CLA-NL-HD-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-CLA-NL-HD.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Abb. 2. Der Weideverlauf CLA f\u00fcr Hof Dannwisch (Demeter-Betrieb) und die durchschnittliche NL-Milch. Hinweis: Die vertikale Achse in Abbildung 2 erh\u00f6ht sich auf 2,50 w\u00e4hrend die Achse in Abbildung 1 auf 0,60 erh\u00f6ht wird. Dadurch ist die Schwankung des CLA-Gehalts der NL-Milch im Vergleich zu den Unterschieden bei Sommer- und Wintermilch von Hof Dannwisch vernachl\u00e4ssigbar.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnliches ist auch f\u00fcr den ALA-Gehalt sichtbar (Abb. 3).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-ALA-NL-HD-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6327\" srcset=\"https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-ALA-NL-HD-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-ALA-NL-HD-300x169.png 300w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-ALA-NL-HD-768x432.png 768w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-ALA-NL-HD-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.milkandhealth.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Vergleich-ALA-NL-HD.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Abb. 3. Monatlicher Gehalt an Alpha-Linolens\u00e4ure (C18:3c9c12c15), der wichtigsten Omega-3-Fetts\u00e4ure im Milchfett f\u00fcr Hof Dannwisch (Demeter) und NL-Milch.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ALA-Linie f\u00fcr NL-Milch ist fast flach und etwas niedriger als 0,50. Die Linie f\u00fcr Dannwisch liegt insgesamt h\u00f6her (0,80 bis 1,00) und ist auch ziemlich flach.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Interpretation ALA und Weide CLA<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weide-CLA ist zusammen mit seiner Vorstufe Trans-Vaccens\u00e4ure (C18:1t11) ein wichtiger Indikator daf\u00fcr, wie viel frisches Gras die K\u00fche aufnehmen. Anhand der Ergebnisse in den Abbildungen 1 und 2 wird deutlich, dass der Anstieg durch Grasaufnahme f\u00fcr die NL-Milch im Vergleich zum Anstieg am Hof Dannwisch sehr gering ist. Im Sommer sind die K\u00fche auf Dannwisch weitgehend auf die Milchproduktion aus frischem Gras angewiesen. Im Sommer wird nur wenig Kraftfutter verf\u00fcttert. Das Fehlen der CLA-Unterschiede zwischen Sommer und Winter f\u00fcr NL-Milch ist ein klarer Hinweis darauf, dass es zwischen Sommer und Winter bei den Rationen der K\u00fche nur geringe oder keine Unterschiede gibt. Mit anderen Worten, im Sommer ist f\u00fcr die K\u00fche f\u00fctterungstechnisch noch Winter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Problem bei der heutigen Milchviehhaltung ist, dass Milchk\u00fche durch Zucht und Selektion so gro\u00df geworden sind, dass sie auch im Sommer mit gro\u00dfen Mengen energiereichen Winterfutters gef\u00fcttert werden m\u00fcssen. So sehr, dass der Anstieg des CLA-Spiegels durch die K\u00fche, die nach drau\u00dfen gehen, praktisch verschwindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die ALA-Ergebnisse ist klar, dass f\u00fcr beide Milcharten (Dannwisch oder Mittel-NL) der Gehalt ziemlich konstant ist, egal ob Sommer oder Winter. Aus anderen Untersuchungen (Molkentin, 2009; Baars et al., 2019) konnten wir ableiten, dass der ALA-Gehalt beispielsweise st\u00e4rker von der Produktionsregion, aber auch vom Betriebssystem bestimmt wird. Wenn die Milch aus Berggebieten kommt, steigt der ALA-Gehalt mit der H\u00f6he des Betriebs. Dar\u00fcber hinaus gibt es einen systematischen Unterschied zwischen den Betriebssystemen innerhalb eine Region: ALA im Milchfett aus biologischen und biodynamischen Betrieben ist h\u00f6her als aus konventionellen Betrieben (Molkentin, 2009).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl in den Niederlanden regelm\u00e4\u00dfig mit Weidezugang oder Beweidung geworben wird, haben wir es hier mit einer irref\u00fchrenden Form der Werbung zu tun. K\u00fche, die drau\u00dfen laufen, m\u00fcssen noch lange kein Gras aufnehmen. Weiden kann auch bedeuten, auf einem St\u00fcck Land ohne Weide zu stehen (stehende K\u00fche statt Weidek\u00fche). Wenn ein Landwirt nicht jeden Tag viel neues frisches Gras zur Verf\u00fcgung stellt oder die K\u00fche nachts im Stall gehalten werden, oder wenn sie w\u00e4hrend des Melkens viel zus\u00e4tzliches Futter bekommen, neigen die K\u00fche dazu, drau\u00dfen weniger Gras aufzunehmen. Wenn Sie wirklich Milch aus Gras produzieren wollen, m\u00fcssen Sie nichts zuf\u00fcttern, h\u00f6chstens etwas Heu, um den Pansen der Kuh zu stabilisieren. Kein Kraftfutter, kein Winterfutter, nichts. Es ist sehr hilfreich, wenn ein Landwirt den K\u00fchen sogar mehrmals t\u00e4glich frisches Gr\u00fcnland anbietet, wie es bei der Streifenbeweidung der Fall ist. Erst dann bekommt man echte Weidemilch, bei der das Omega-6\/Omega-3-Verh\u00e4ltnis bei etwa 1,0 liegt und die K\u00fche viel Weide-CLA im Milchfett bilden. Alles andere ist Betrug. Irische Forscher (Joubran et al., 2021) beschrieben das Dilemma der Beweidungsdefinition. Sie f\u00fchren den Unterschied zwischen der englischen \u201egrass-fed\u201c- und \u201epasture-based\u201c-Produktion an. \u201eGras-gef\u00fcttert\u201c beschreibt den Anteil an frischem Gras oder Grasprodukten, der in der Ration der Kuh enthalten ist, w\u00e4hrend \u201eWeide-basiert\u201c viel mehr darauf hinweist, dass die K\u00fche drau\u00dfen sind, weiden und frisches Gras aufnehmen, aber nicht wieviel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist klar, dass Milchk\u00fche, die mehr als 6.000 kg Milch pro Laktation geben, immer eine Art Zuf\u00fctterung ben\u00f6tigen. Sie brauchen energiereiches Erg\u00e4nzungsfutter, einfach weil frisches Gras dies nicht genug liefern kann. Eine Kuh kann durch zugesetztes Fett (z. B. Palm\u00f6l, Soja\u00f6l), aber auch aus Silomais oder Getreide mehr Energie pro Kilogramm Trockenmasse aufnehmen als aus frischem Gras. Frisches Gras ist volumin\u00f6s und wenn der Kuhpansen voll ist, muss das Tier zuerst wiederk\u00e4uen und Platz machen. Das bedeutet immer, dass die Selektion auf eine hohe Milchleistung pro Kuh dazu f\u00fchrt, dass die Milchfetts\u00e4urezusammensetzung darunter leidet: Der Weide-CLA-Gehalt und der Omega-3-Gehalt sinken und das Verh\u00e4ltnis n6\/n3 steigt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Image Niederlande-Weideland?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Niederlande versuchen, ihr Image als Weideland zur\u00fcckzugewinnen. Es gibt Weidekalender, die verfolgen, wie viele K\u00fche drau\u00dfen sind; Es gibt ein Weidelogo, das darauf hinweist, dass die K\u00fche mindestens 6 Stunden drau\u00dfen sind \/ grasen. Aber reicht das, um eine andere Milch zu produzieren? Betrachtet man die durchschnittliche NL-Milch, wie sie von Wageningen-UR im Jahr 2018 analysiert wurde, gibt es zwischen Sommer und Winter kaum Unterschiede bei wichtigen Fetts\u00e4uren. Trotz aller guten Absichten ist die NL-Sommermilch der Wintermilch sehr \u00e4hnlich. Dies liegt daran, dass die durchschnittliche NL-Kuh heute zu viel Milch produziert, um im Sommer auf Gras zu \u00fcberleben. Wenn man dies \u00e4ndern will, muss der Landwirt eine kleinere Kuh w\u00e4hlen, die weniger Milch produziert, sowie in Neuseeland oder Irland.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Abbring, S., Kusche, D., Roos, T. C., Diks, M. A., Hols, G., Garssen, J., &#8230; &amp; Van Esch, B. C. (2019). Milk processing increases the allergenicity of cow\u2019s milk\u2014Preclinical evidence supported by a human proof\u2010of\u2010concept provocation pilot. Clinical &amp; Experimental Allergy, 49(7), 1013-1025.<\/li><li>Baars, T., Wohlers, J., Rohrer, C., Lorkowski, S., &amp; Jahreis, G. (2019). Patterns of biodynamic milk fatty acid composition explained by a climate-geographical approach. Animals, 9(3), 111.<\/li><li>Joubran, A. M., Pierce, K. M., Garvey, N., Shalloo, L., &amp; O&#8217;Callaghan, T. F. (2021). Invited review: A 2020 perspective on pasture-based dairy systems and products. Journal of Dairy Science.<\/li><li>Molkentin, J. (2009). Authentication of organic milk using \u03b413C and the \u03b1-linolenic acid content of milk fat. Journal of Agricultural and Food Chemistry, 57(3), 785-790.<\/li><li>Pacheco-Pappenheim, S., Yener, S., Heck, J. M., Dijkstra, J., &amp; van Valenberg, H. J. (2021). Seasonal variation in fatty acid and triacylglycerol composition of bovine milk fat. Journal of Dairy Science.<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Take home message Das Logo \u201eWeidemilch\u201c ist noch keine Garantie f\u00fcr eine andere, verbesserte Fetts\u00e4urezusammensetzung. Anhand einiger wichtiger Fetts\u00e4ureindikatoren unterscheidet sich die durchschnittliche Sommermilch aus den Niederlanden kaum von der aus dem Winter. 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